Öffnungszeiten:

 

Do      14:30-21:00 Uhr

Fr       14:30-18.30 Uhr

Sa      11-14.00 Uhr

 

 

Mail

 

Telefon:

0049 (0)69.977836-56

Fax:

0049 (0)69.977836-57

Bernusstr. 18

60487 Frankfurt / Main

 

Terminübersicht

Ausstellungen

Victor Sanovec

"19842012 - Arbeiten von Victor Sanovec"

 

Vernissage 14. November 19 Uhr

14. November 2012 bis 20. Dezember

 

Einführung: Dr. Margarete Heck, Albertina Wien

Der Künstler ist anwesend

 

Die Ausstellung umfasst einen Zeitraum von 1984 bis heute mit  Werken auf Leinwand, Papier und Holz dazu Siebdrucke und Lithografien. Darunter werden auch Grafiken zu sehen sein, die sich auf seine Landschaftsprojekte in Deutschland und Spanien beziehen.

 

 

Max Uhlig

"Max Uhlig in Frankfurt"

 

Vernissage 3. Oktober 19 Uhr

3. Oktober bis 3. November 2012

 

Einführung: Volker Zschäckel, Galerie am Sachsenplatz, Leipzig

Max Uhlig ist anwesend

 

Max Uhlig gehört heute unbestritten zu den wichtigsten deutschen Gegenwartskünstlern. Viele Sammlungen beherbergen seine Arbeiten – in Deutschland und weltweit. Seine Themen sind Figur und Landschaft, beides gestaltet er in Farbe oder in schwarz/weiß - immer in der ihm ganz eigenen Handschrift einer gesteuerten Spontaneität. Das Gerüst ist grafisch: Pinselhiebe, die als gekrümmte Linien seine Subjekte und Objekte beschreiben.1987 erhielt er den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste,1995 eine Professur an der Dresdner Akademie.

 

 

 

Martine Andernach

"Skulpturen und Grafik"

Aloys Rump

"Bilder und Objekte"

 

Vernissage am 29. August um 19 Uhr

29. August bis 29. September 2012

 

Einführung: Prof. Dr. Christa Lichtenstern, Berlin

Martine Andernach und Aloys Rump sind anwesend

 

Martine Andernach "Skulpturen und Grafik"

 

In der viel beachteten Ausstellung "Reliefs" im KunstRaum Bernusstraße im vergangenen Jahr trat die deutsch-französische Bildhauerin Martine Andernach mit Wandobjekten aus Corten-Stahl hervor, deren konstruktiver Zugriff auf eine verknappte, ungewohnt suggestive Raumsprache zielt. In diesem Spätsommer präsentiert Martine Andernach nun die ganze Vielfalt ihres Werkes. Für Frankfurt stellt Marina Grützmacher ein ausgewogenes Ensemble von abstrakten und annähernd figurativen Arbeiten in Stein, Stahl, Bronze und Collagen zusammen. Andernach, in bedeutenden Sammlungen vertreten, zieht hier alle Register. Zu entdecken ist eine wahre Bildhauerin, die übrigens von Hans Steinbrenner hoch geschätzt wurde. Wie sie ihrem harten Material architektonische Noblesse und eine eigene clarté abringt, bleibt ihr Geheimnis.

 

Prof. Dr. Christa Lichtenstern, Berlin

 

Aloys Rump "Bilder und Objekte"

 

Aloys Rump ist ein Maler in der Tradition des deutschen Informel. Seine reliefhaften und freskoartigen Bilder sind Zustandsbeschreibungen der Zeit, in der wir leben. Ruhe, Unruhe, Gewalt und Veränderungen prägen den künstlerischen Ausdruck und sein Werk. Nach der Werkreihe „Der Staub der Türme" tritt eine gespannte Ruhe ein, die der Künstler mit „Die Stille danach" beschreibt. In den letzten Jahren entstand eine große Werkgruppe von Arbeiten mit Schiefer- und Marmorstaub. Rump arbeitet dabei mit einer Paste aus Gesteinsstaub und Leim, die er selbst herstellt und auf Holzplanken, auf Leinwand und auf Büttenpapier aufbringt. Danach reißt bzw. kratzt er die viskose Oberfläche auf, so dass eine Reliefstruktur entsteht. Auf die feuchte Schieferstaubpaste wird weißer Marmorstaub aus verschiedenen Winkeln gesiebt. Abschließend fixiert der Künstler die Oberfläche. Durch den Auftrag des Gesteins-pulvers verstärkt sich der optische Eindruck einer äußerst haptischen, zerklüfteten Oberfläche. Zum Teil werden auch Pigmente verwendet, die in das Gesteinsmehl eingebracht eine leichte Färbung der Bilder bewirken. Die kontrastreichen Bilder sind vergleichbar mit Fotografien von Kraterlandschaften oder aus großer Höhe aufge-nommenen Landschaften, die allerdings imaginär sind. Aloys Rump hat mit dieser Technik eine eigenständige Formensprache geschaffen. In den jüngsten Arbeiten erweitert Rump das Material, in dem er auch Ton, Kunstharzspachtel und Polyester-harz auf Holz verwendet. Dabei löst er sich von rein tektonischen Darstellungen und scheint überzuleiten auf beseelte Zustandsbeschreibungen.

 

Dr. Carsten Siebert, Frankfurt

18. Saisonstart der Frankfurter Galerien 1. - 2. September 2012

Die Galerie ist Freitag geöffnet von 14 bis 22 Uhr,

Samstag von 11 bis 22 Uhr, Sonntag von 11-18 Uhr

Michael Jastram

Skulpturen und Zeichnungen

Vernissage 2. Mai 19 Uhr

2. Mai bis 2. Juni 2012

Einführung: Christiane Römer, Frankfurt am Main

Der Künstler ist anwesend

 

Die figürlichen Arbeiten von Michael Jastram (*1953) zeigen Mensch und Tier, Wagen, Brücken und Häuser als Metaphern für unsere gegenwärtige Kultur. Mit archaischem Vokabular schafft der Künstler seine eigene Mythologie. Seine Werke sind Archetypen und Urbilder, die ebenso alt wie modern erscheinen und den Bogen von den Anfängen bis in die Gegenwart spannen.

Men Duri Melcher, Bonn, "Deep Sea Light"

Installation mit Lichtobjekten

Vernissage 15. April 2012, 18 Uhr

Luminale Frankfurt 15. – 20. April 2012

Öffnungszeiten während der Luminale: 14-22 Uhr

Der Künstler ist während der Luminale anwesend

 

Die Installation ist eine Hommage an die Tiefsee und die Begeisterung und Faszination, die den Menschen seit ewig an dieser geheimnisvollen und zerbrechlichen Wasserwelt reizen und die gleichsam stark bedroht ist.

Friedhelm Mennekeszu Gast im KunstRaum Bernusstraße

Sonntag, 25. März 2012 um 19 Uhr

 

Der Jesuit, Hochschulprofessor und engagierte Ausstellungsmacher Prof. Dr. Friedhelm Mennekes hat es sich zu einer Lebensaufgabe gemacht, Glauben und Kunst in einen fruchtbaren Dialog zu setzen. Hiervon zeugen seine zahlreichen Publikationen und Ausstellungen über bedeutende zeitgenössische Künstler. In der Galerie spricht er zum Zyklus „Die sieben letzten Worte“, der das erste Mal öffentlich präsentiert wird. Neben der intensiven Beschäftigung mit der Leidensgeschichte Christi zeigen die aus-drucksstarken Arbeiten Michael Morgners tiefe Verehrung für die musikalischen Kompositionen von Sofia Gubaidulina des Lindenau-Museums Altenburg

 

Michael Morgner

Vernissage: 29.Februar 2012, 19 Uhr

29.2. 2012 – 15. 4. 2012

Einführung: Dr. Hanneke Heinemann, Frankfurt

Finissage 15.4.2012, 12 Uhr

 

Michael Morgner thematisiert in seinen Arbeiten Erfahrungen wie Geburt, Liebe und Tod. Die Figurentypen, die in seiner Plastik, Malerei und Grafik zu finden sind, verweisen auf existentielle Grenzsituationen, bedeuten aber auch Befreiung und Hoffnung. Für sein Werk erhält Morgner den Gerhard Altenbourg-Preis 2012 des Lindenau-Museums Altenburg.

 

Zur Finissage wird ein Film über die Künstlergruppe CLARA MOSCH vorgeführt, der die Künstler Carlfriedrich Claus/Thomas Ranft/Michael Morgner/Gregor Torsten Schade angehörten. Er zeigt die Stasi-Methoden, denen die Künstler zu DDR-Zeiten ausgesetzt waren.

 

Einladung (PDF-Faltblatt / 257 KB)

 

Foto: Ursula Schindler

Eric Decastro - PICALEATURA

Malerei

Vernissage: 18. Januar 2012, 19 Uhr

Ausstellungsende mit Finissage: 18. Februar 2012

 

Einführung: Prof. Ludwig Seyfarth, Berlin

Jede der unverwechselbaren Ausdrucksweisen, die Decastro entwickelt hat, ist von der eigenen Choreografie begleitet: schnell, langsam, abgehackt, synkopisch, aggressiv, feinfühlig, abrupt, sinnlich. Die Ergebnisse, die mit nicht weniger als 30 Farbschichten erzielt werden, folgen häufig dem "All-over-Prinzip" in Form von Wirbeln, schwungvollen Linien und feinen Netzen. In den typischeren Arbeiten bewegt sich jedoch alles um ein Zentrum. Manchmal scheint die hier freigesetzte Energie nach innen zu ziehen, ein anderes Mal zu den Rändern der Leinwand zu drängen und auch darüber hinaus zu stoßen. In beiden Fällen wird der Betrachter von einem pulsierenden Farbwirbel aufgesogen (man kann hier auch an die Begriffe Implosion und Explosion denken). Für Decastro wird das Zentrum zum Fokus und zu einem Ort der meditativen Ruhe." (David Galloway)

Die verschollene Generation – Expressionisten der zweiten Generation

Malerei und Skulptur

Vernissage: 16. November 2011 um 19 Uhr

16. November bis 17. Dezember 2011

Einführung: Dr. Christoph Otterbeck, Marburg

 

Hierzu gehören die Künstler, die zwischen den beiden Weltkriegen bereits ihre ersten Erfolge hatten, aber durch die Naziherrschaft in ihrem künstlerischen Schaffen eingeschränkt wurden oder emigrieren mussten - wie der Künstler Richard Ziegler, der von der Kunstgeschichte der Nachkriegszeit fast vergessen, in den 80er Jahren sein Comeback in England und New York erlebte und auch hierzulande bereits wieder entdeckt wurde.

Ebenso finden die Werke von Rudolf Möller - Schüler von Lovis Corinth -, sowie von Franz Heckendorf, Maria Caspar-Filser, Emil van Hauth, Otto Herbig, Werner Scholz, Erich Waske mittlerweile die ihnen gebührende Anerkennung.

Copyright KunstRaum Bernusstrasse 2012