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Terminübersicht

Der KunstRaum Bernusstraße schafft FreiRaum für die Kunst – als Forum für Künstler und Treffpunkt von Kunstliebhabern und allen Interessierten.

KunstRaum Bernusstrasse

10 Jahre KunstRaum Bernusstraße

 Skulpturenterrasse – Skulpturenwand

 

Neue Präsentation und ein neuer Außenraum zum 10-jährigen Jubiläum

 

Vor 10 Jahren gründete Marina Grützmacher in Bockenheim den KunstRaum Bernusstraße, eine Galerie, die von Anfang an den Schwerpunkt auf Skulptur legt.

Nach einer überaus erfolgreichen Ausstellung mit Fotografien von Horst Hamann zeigt die Galeristin im Laufe der Jahre arrivierte Positionen zeitgenössischer Kunst, die an die Klassische Moderne und die Nachkriegstraditionen anknüpfen. Schon von Anbeginn zeigte sie dem Frankfurter Publikum auch Werke von ostdeutschen Künstlern außerhalb des Mainstreams. Zu den Schwergewichten des Programms gehören u.a. Michael Morgner, Hubertus von der Goltz, Hans Scheib, Peter und Torsten Ruehle oder Martine Andernach. Gezeigt werden aber auch starke Frankfurter Künstlerinnen und Künstler wie Wanda Pratschke, Ursula Edelmann oder der kürzlich verstorbene holgerherrmann.

Zum Jubiläum wird die Dachterrasse erstmals zugänglich gemacht. Als erster Bildhauer bespielt Rainer Henze nun den neuen Raum mit seinen Metallskulpturen, dessen Figuren sich farblich in die neue Umgebung einfügen.

Auch im Untergeschoß gibt es Neues: Auf insgesamt über 15 Metern Länge werden in den Nischen die SkulpturenUwe JahnUwe Jahnnstler neue Werke geschickt.

Zum Jubiläum ist eine Broschüre erschienen, die die Ausstellungsaktivitäten der letzten Jahre dokumentiert und eine Vorschau auf 2017 gibt.

 

Im Feuilleton Frankfurt schreibt Erhard Metz einen Bericht über das 10-jährige Jubiläum, die aktuelle Ausstellung und die neue Skulpturenpräsentation.

 

Sie können den Artikel hier nachlesen:

http://erhard-metz.de/2016/09/15/10-jahre-galerie-kunstraum-bernusstrasse/

Mit Sommerbeginn hat der KunstRaum Bernusstraße auf der Dachterrasse einen Skulpturengarten mit Arbeiten von Rainer Henze bekommen, der mit kleinen Skulpturen und Radierungen schon länger in der Galerie vertreten ist. Sie sind einen gute Ergänzung zum Balancierenden von Hubertus von der Goltz, der schon seit Jahren Markenzeichen der Galerie ist.

Menschen als Einzelfiguren und Paare bevölkern nun vor dem frischen Grün der umliegenden Bäume den bisher kaum genutzten Freiraum. Die Fotos zeigen, dass es auch in einer Innenstadtgalerie eine spezielle "Sommerausstellung" geben kann.

30. August bis 30. September 2017

Michael Morgner zum Fünfundsiebzigsten

Malerei und Skulptur

Bilder und Skulpturen

 

Vernissage am Mittwoch 30. August 2017, 19-22 Uhr

Einführung: Volker Zschäckel, Galerie am Sachsenplatz, Leipzig

Michael Morgner ist anwesend

 

Dauer der Ausstellung: 30.8. - 30.9.2017

 

Seit Jahren schon prägt eine Plastik Michael Morgners die Eingangssituation des KunstRaum Bernusstraße und selbstverständlich nimmt man den 75. Geburtstag des Chemnitzer Künstlers zum Anlass, ihm eine Retrospektive einzurichten.

Morgner ist Zeichner, Maler und Bildhauer. Er ist im Sächsischen verwurzelt,  den vorerzgebirgischen Bergen hält er die Treue – wie auch dem Darß: dem offenen Meer und den Buhnen, an denen es sich bricht, und die zu Initialzeichen seiner Kunst wurden.

Von Anbeginn entwickelte Morgner ein strenges Figurenreservoir. Seine Metaphorik ist so knapp wie die Figuren reduziert sind: Über die Wirklichkeitserfahrung findet er christliche Sprachbilder, die einen weiten menschheitsgeschichtlichen Horizont eröffnen. Der Künstler reduziert sie auf lineare Strukturen, lässt die Figuren schweben, aufsteigen, versinken, in Bewegungslosigkeit erstarren und inszeniert mythische Räume. Dabei dringt er in Grenzbereiche von Reflexion und Imagination vor.

Morgners Formverdichtungen führen in die Vergangenheit, zu den säkularisierten Urmustern für die Opfer dieser Welt: zu Kreuzen und Quadraten, Dreiecken, Pfeilen, Sternen. Begegnungen mit Werken von Marées, Corinth, Rouault, Chagall, Morandi, Beuys, mit Rembrandts Verlorenem Sohn, einem spätgotischen Christus in der Rast von Peter Breuer, der Dreifaltigkeit von Andrej Rubljow inspirierten und bestätigten ihn.

In den frühen 1990er Jahren nahm der Künstler die Eroberung der Freiräume wörtlich – die ersten Skulpturen entstanden. Er entwickelte die Idee aus den Druckplatten und Abzügen der Radierungen – seiner bevorzugten druckgrafischen Technik – indem er ihre Möglichkeiten ausschöpfte: Kaltnadel, Aquatinta, Aussprengtechnik mit Prägungen und Schablonen kombinierte, das Papier so lange bearbeitete, bis es nur noch eines Schrittes bedurfte von den reliefartigen Strukturen hin zu frei stehenden, aus dem Eisen geschnittenen Skulpturen, die sich aus der Fläche in den Raum erhoben.

Diesen Weg soll die Ausstellung beispielhaft verdeutlichen: von der Fläche zum Raum – so auch der Titel dieser Exposition.

 

 

23. Saisonstart der Galerien in Frankfurt

8.-10. September 2017

 

Freitag,      8.9.2017, 18-22 Uhr

Samstag,   9.9.2017, 11-18 Uhr

Sonntag,  10.9.2017, 11-18 Uhr

Copyright KunstRaum Bernusstrasse 2012